Solidarität
Wir, die Unterzeichner, fordern die sofortige Haftentlassung von Slobodan Miloševiæ und seine unverzügliche sichere Rückkehr nach Jugoslawien.
Die Verhaftung von Slobodan Miloševiæ und seine Entführung nach Den Haag stellt einen Versuch der NATO-Führer dar, dem serbischen Volk die Schuld für jene Verbrechen zuzuweisen, die die NATO gegen Jugoslawien begangen hat.
Wir fordern die Auflösung des Haager Tribunals, das auf NATO-Druck vom hierfür unzuständigen UN-Sicherheitsrat unter Bruch der UN-Charta und ohne jede Rechtsgrundlage geschaffen wurde. Wir fordern die Einstellung jeder staatlichen Zusammenarbeit mit diesem illegalen Tribunal, das als politisches Werkzeug der NATO der Fortsetzung der Aggression gegen Jugoslawien dient. Kein jugoslawischer Bürger darf diesem Tribunal der Kriegsverbrecher ausgeliefert werden.
Wir fordern ein Ende der willkürlichen Kidnappings, Verhaftungen, Schikanen und Verfolgungen jugoslawischer Politiker, Soldaten und einfacher Bürger, deren einziges erwiesenes „Verbrechen“ darin besteht, gegen die NATO-Aggression Widerstand geleistet und damit der Welt ein Beispiel gegeben zu haben!
Unverzügliche Freilassung von Slobodan Miloševiæ!
Sofortige Einstellung der Verfolgung von Slobodan Miloševiæ und aller jugoslawischen Patrioten und Soldaten!
Inhaftierung der wirklichen Kriegsverbrecher, d.h. der NATO-Führer, die Verbrechen gegen dieMenschheit und gegen die Souveränität Jugoslawiens begangen haben und weiterhin begehen!
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Der Aufruf wird verbreitet vom „Internationalen Komitee für die Verteidigung von Slobodan Miloševiæ“.
Vorsitzende des Komitees sind Prof. Velko Velkanov, Abgeordneter des bulgarischen Parlaments und Vorsitzender der Antifaschistischen Union Bulgariens, und Ramsey Clark, ehem. Justizminister der USA. Einer der Vizepräsidenten und Sprecher der Deutschen Sektion ist Klaus Hartmann (Offenbach a. M.), Präsident der Weltunion der Freidenker. Weitere Gründungsmitglieder des Komitees und Erstunterzeichner: Peter Gingold, Bundessprecher der VVN-Bund der Antifaschisten, Ralph Hartmann (Berlin), ehemaliger DDR-Botschafter in Jugoslawien, Lorenz Knorr (Frankfurt a. M.), Publizist, VVN/Bund der Antifaschisten, Walter Malzkorn (Lohmar), IG Metall, Prof. Dr. Hanfried Müller (Berlin), Theologe, Klaus von Raussendorf (Bonn), Antiimperialistische Korrespondenz, Arnold Schölzel (Berlin), Chefredakteur „junge Welt”, Eckhart Spoo (Berlin), Herausgeber „Ossietzky“
Bitte einsenden an:
Deutscher Freidenker-Verband, Klaus Hartmann
Starkenburgring 4, 63069 Offenbach am Main
Fax: 069 – 835850, e-mail: vorstand@freidenker.de