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Dieser Kommentar wurde Anfang Dezember 2021 in der UZ veröffentlicht und bezieht sich auf die damalige Empfehlung der STIKO.

Schlaglichter rund um die Corona-Politik

„Ihr Kinderlein kommet!“

Kinder als Lückenbüßer der Impfkampagne

Nachdem die zuständigen politischen Stellen schon seit einiger Zeit die allgemeine Impfung von Kindern zwischen 5 und 11 Jahren propagieren und entsprechende Impfzentren vorbereiten, hat jetzt die dafür zuständige medizinische Fachkommission, die STIKO, ihre Stellungnahme bekannt gegeben. Der Vorsitzende der STIKO, Prof. Mertens, hatte zwar schon vor Tagen in einem Interview klar festgestellt, dass er seine 7-jährige gesunde Tochter nicht impfen lassen würde. Daher ist die Impfempfehlung der STIKO auch derzeit beschränkt auf Kinder, die Vorerkrankungen haben und auf Kinder, in deren direktem Umfeld Personen leben „mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf …, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können (z.B. Hochbetagte sowie Immunsupprimierte)“. Darüber hinaus formuliert die STIKO aber unter dem öffentlichen Druck der Politik und der Mainstreammedien jetzt auch einen Blankoscheck zur allgemeinen Impfung, „sofern ein individueller Wunsch der Kinder und Eltern bzw. Sorgeberechtigten besteht.“ Was soll denn das anderes sein, als dass jetzt alle Eltern und Kinder, denen das dauernde Testen zu lästig ist, sich mit dem Segen der STIKO impfen lassen können, obwohl die Experten klar sagen, dass gesunde Kinder in den allermeisten Fällen sich ohne Symptome infizieren oder nur ganz milde Symptome aufweisen und die Datenlage zu den möglichen Nebenwirkungen noch nicht ausreichend ist! Schon lange ist bekannt, dass Kinder nur unwesentlich zur Verbreitung des Coronavirus beitragen. Daher liegt klar auf der Hand, dass sie jetzt als Lückenbüßer herhalten sollen, um die Impflücke der impfunwilligen Erwachsenen etwas kleiner werden zu lassen. An Stelle die Kinder und ihre Eltern unter Druck zu setzen, wäre das medizinisch und epidemiologisch Richtige, die intensiven, individuellen und persönlichen Informationsangebote zu erhöhen und damit den Druck auf Erwachsene zu erhöhen! Insbesondere sind dabei LehrerInnen, ErzieherInnen sowie andere Betreuungspersonen von Kindern und Jugendlichen aufgefordert.

Robert Profan

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