Vor 70 Jahren, am 30.01.1933 erlitten die deutsche Arbeiterklasse und das deutsche Volk mit dem Machtantritt des Faschismus die größte Niederlage ihrer Geschichte. Die verheerende Niederlage des 2.Weltkriegs war notwendige Konsequenz.
Machtantritt des Faschismus bedeutete, dass der deutsche Imperialismus Vorbereitungen für einen neuerliche Weltkrieg traf, dass die Mobilmachung des Landes der Ausschaltung der Avantgarde, der KPD, und der Gewerkschaften sowie jeglichen demokratischen Widerstands bedurfte als Voraussetzung der schärfsten, mörderischen Disziplinierung und Kasernierung der Arbeiterklasse und des gesamten deutschen Volkes.
Die Hintergründe – wie sie im Weiteren noch dargelegt werden sollen – über den Sieg der Faschisten kennen, heißt zuerst einmal sich wappnen gegen Fälschung und Geschichtsrevision, wie es seit Jahrzehnten von der Reaktion betrieben wird.
1945: Weder wurden die Monopole enteignet, noch wurde einer dieser Herren aus Hochfinanz und Großindustrie für die Verbrechen wirklich zur Verantwortung und aus dem Verkehr gezogen. Sie hatten Hitler an die Macht gehievt und waren die Profiteure des Kriegs, der Morde, des Weltbrands. Der gesamte Naziapparat, Richter, Staatsanwälte, Professoren und Lehrer – bis auf wenige – saß nach kurzer Zeit wieder in den Ämtern. Auf ein Neues! Je mehr sich der deutsche Imperialismus aus den Rockschößen der USA emanzipierte, je mehr der wirtschaftliche, politische und militärische Machtzuwachs voranschritt und damit natürlich auch zunehmende Krisensituationen, versuchte die Reaktion auch die Vorstellungswelt dieser Situation anzupassen. Und wieder war der Hauptfeind der „Kommunismus“, wie schon in der Weimarer Republik nach der Ermordung von Rosa und Karl eingeübt. Ideologen aus dem einstigen Propagandaministerium von Goebbels (von Noelle-Neumann bis Kiesinger) lieferten wieder die entsprechende Munition wie vor 45, um vergessen zu machen, wer die eigentlichen Drahtzieher, Kollaborateure und Schlächter waren. So findet sich von den 50er-Jahren bis heute in der wissenschaftlichen Literatur, in den Geschichtsbüchern der Schulen, in den Vorlesungen an den Universitäten die Auffassung, Faschisten und Kommunisten seien als „Totalitaristen“ gleichzusetzen, sie hätten gleichermaßen Schuld am Untergang der Weimarer Republik.
Mit der Spaltung Deutschlands durch die Gründung der BRD ging gleichzeitig die Hatz auf Kommunisten und Antifaschisten mit Zensur, Strafverfolgung und Einkerkerung los. Es mündete in die perfideste Form fortschrittliche Menschen mundtot zu machen und auszuschalten durch die Berufsverbote.
Mit dem Antikommunismus war deutlich geworden, dass sich an den alten Vorlieben des deutschen Imperialismus nichts geändert hatte, noch immer stand die Bezwingung des Feindes im Osten aus.
Eine neue Qualität des Fälschens, Verdrehens und Lügens übernahm eine Clique von pseudo-wissenschaftlichen Schreiberlingen. Die deutsche Geschichte sollte von all den Makeln rein gewaschen werden, die der aufstrebenden Wirtschaftsmacht Fußangeln legen konnte. Adenauers und dann Erhards Ära brachten Westdeutschland eine ökonomische Vormachtstellung in Europa und steigerten die Gier der Monopolisten auf Erweiterung der Einflusssphären. Zwei Expansionsversuche waren gescheitert und Westdeutschland als Ergebnis des 2. Weltbrands konnte kaum kläglicher ausfallen. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts bedurfte nach den Vorstellungen der Reaktion einer ganz neuen Interpretation und sollte deshalb umgeschrieben werden.
So waren es zuerst die „alltäglichen“ Lügen über die Leugnung der führenden Rolle der Industriebosse, die Hitler an die Macht brachten. Die eine Variante der Geschichtsfälschung war, Hitler sei legal an die Macht gekommen, die andere, der Faschismus sei durch Putsch eingeführt worden. Schließlich wird uns weisgemacht, nicht die Herren aus Hochfinanz und Großindustrie, die Generäle, Beamten, Richter und Lehrer seien in Scharen zu Hitler übergelaufen, sondern die Arbeiter.
Offen und verdeckt auftretende Faschisten hatten schon Anfang der 60er-Jahre versucht - parallel zum Auschwitzprozess -, die Verbrechen der Nazis an den Juden, deren Ermordung und Vergasung zu leugnen. Und dank der zögerlichen Bestrafung können wir bis heute z. B. im Internet ihre verbrecherische Beweisführung finden.
Ganz anders wollte der ehemalige Bundespräsident Herzog die Historie aufrollen, als er vorschlug, nicht den 30.01., sondern den 27.01.1945 in Erinnerung an die Befreiung des KZ Auschwitz als Gedenktag zu begehen. Das schien sich auch gegen solche reaktionären Aussagen zu richten wie man sie von F.J. Strauß kannte: „Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen vollbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen!“[1]
Aber es sind andere Zeiten angebrochen. Denn in den Vorbereitungen eines neuerlichen Himmelfahrtskommandos 3.Weltkrieg kann die Bewältigung der Millionen Morde an den Juden mit „ab- und wegfeiern“ erledigt werden. Sie gehen ja inzwischen so weit, Auschwitz für die eigenen Zwecke, für die Legitimation des Überfalls auf Jugoslawien herzunehmen. Die Errichtung der faschistischen Diktatur (30.01.1933) als notwendige Bedingung für die Kriegsvorbereitung und die Shoah, dieses Faktum soll vergessen gemacht werden; und dazu soll es umgeschrieben werden.
So kamen bereits in den 80er und vor allem in den späten 90er-Jahren die sog. Akademiker aus der Deckung hervor. Im „Historikerstreit“, ausgelöst durch die Thesen von E. Nolte hatte der Geschichtsrevisionismus Einzug gehalten. Noltes Thesen hießen: „Die sowjetischen Gulags seien die Voraussetzung von Auschwitz gewesen“[2]
Oder anders ausgedrückt, dass der Hitlerfaschismus als Reaktion auf die Oktoberrevolution notwendigerweise folgen musste. Damit schreitet der Faschismus zum Rachefeldzug gegen die revolutionäre Arbeiterklasse und steht gleichzeitig über den Klassen, weil geleugnet wird, dass die Barbarei des Faschismus nur durch den Sozialismus verhindert werden kann, dass die Barbarei dem Imperialismus entspringt, denn Monopol bedeutet: Reaktion auf der ganzen Linie.
Jüngstes Beispiel für Geschichtsrevision wird aus Berlin gemeldet: SPD, PDS und Grüne starteten den Versuch, Hindenburg aus der Ehrenbürgerliste der Stadt zu streichen. Dagegen trat vehement der CDU-Abgeordnete Andreas Apelt auf und behauptete, Hindenburg habe die Demokratie vor Thälmann bewahrt und durch die Ernennung Hitlers Deutschland vor dem Bürgerkrieg gerettet.[3]
Geschichtsrevisionismus heißt eben nicht so zahm, wie man uns glauben lassen will, eine Neubewertung der historischen Vorfälle vorzunehmen, sondern Geschichte soll umgeschrieben werden für die Interessen der deutschen Imperialisten. Dabei soll der Faschismus durchaus nicht unter den Tisch fallen, sondern als gefällige Variante für das Kapital bestehen bleiben.
Was bleibt bei all den Lügen, Verdrehungen und bewussten Auslassungen in den Köpfen der Jugendlichen hängen? Worauf können sie aufbauen, wenn heute in den Medien ständig Berichte über den Hitlerfaschismus zu sehen sind? Was nützt es, endlich Filmmaterial über die Verbrechen der SS zu Gesicht zu bekommen, wenn so getan wird, als sei dieser Teil der Geschichte endgültig überwunden? Können sie die Gefahren bei den heutigen SS-Verbänden (HIAG)[4], die Wehrsportgruppen und faschistischen Organisationen sehen, dass die wieder die „Reserve für alle Fälle“ darstellen?
Rüstzeug, um der Lüge über die Geschichte angemessen entgegentreten zu können ist die Konfrontation mit den Gegebenheiten hier und heute: Der deutsche Imperialismus ist aggressiver denn je auf kriegerische Auseinandersetzung mit seinen Konkurrenten aus. Unausweichlich wird der nächste große internationale Industrie- und Bankenkrach die Konkurrenten zwingen, im eigenen Land die Arbeiter niederzuhalten, um das Letzte aus ihnen herauszupressen und sie so weit zu entrechten, dass ungestört ein neuer Aggressionskrieg vorbereitet werden könnte. Nicht nur das Gebaren um die Geschichtsfälschung deutet darauf hin, dass Kriegsvorbereitung Hand in Hand geht mit der Vorbereitung eines neuerlichen Faschismus.
Rüstzeug, um den Wiederholungstäter deutscher Imperialismus zu entlarven, ist die Widerlegung der obstrusen Geschichtsfälschungen durch Fakten, Beweise, Augenzeugen und parteiliche Geschichtsbetrachtung, indem wir die Genossen der KPD zu Wort kommen lassen, die alles dafür gegeben haben, um den Faschismus nieder zu ringen.
Als einen Beitrag, der die Geschichte des 30. Januar 1933 für die Jungen begreifbar macht, dokumentieren wir einen Artikel aus der Kommunistischen Arbeiterzeitung (Nr. 130) vom Januar 1978.
Die Faschisten tobten wie besessen und drohten, dass sie die Eröffnung des Reichstags durch Clara Zetkin (KPD-Reichstagsabgeordnete) unter allen Umständen verhindern würden, dass sie der „bolschewistischen Agentin“ wenn sie es dennoch wagen sollte einen „gehörigen Denkzettel“ verabfolgen würden. Aber Clara Zetkin wich vor diesen Drohungen nicht zurück. Die Eröffnung des Reichstags fand statt. Die ganze rechte Seite war mit den in braunen Uniformen erschienenen Faschisten ausgefüllt. Niemand außer den Kommunisten wusste, ob Clara Zetkin als Alterspräsidentin den Präsidentenstuhl einnehmen würde. Tiefe Stille trat im Saal ein, als das letzte Klingelzeichen zur Eröffnung der Sitzung gegeben war. Die hinter dem Präsidentensitz befindlichen Türen teilten sich und auf dem Präsidentensitz erschien Clara Zetkin. Das braune Heerlager der faschistischen Landsknechte, das Clara Zetkin in den Tod geschworen hatte, erstarrte auf seinen Bänken. Clara Zetkin, 75 Jahre, schwer krank und fast blind, begann zu sprechen:
„Meine Damen und Herren! Der Reichstag tritt in einer Situation zusammen, in der die Krise des zusammenbrechenden Kapitalismus die breitesten werktätigen Massen Deutschlands mit einem Hagel furchtbarster Leiden überschüttet ...
Selbstverständlich kann nicht durch Parlamentsbeschluss die Gewalt einer Regierung gebrochen werden, die sich stützt auf die Reichswehr und alle anderen Machtmittel des Staates, auf den Terror der Faschisten, die Feigheit des bürgerlichen Liberalismus und die Passivität großer Teile des Proletariats, der Werktätigen. Der Sturz der Regierung im Reichstag kann nur das Signal sein für den Aufmarsch und die Machtentfaltung außerhalb des Parlaments ...
Das Gebot der Stunde ist die Einheitsfront aller Werktätigen, um den Faschismus zurückzuwerfen, um damit den Versklavten und Ausgebeuteten die Kraft und die Macht ihrer Organisationen zu erhalten, ja sogar ihr physisches Leben. Vor dieser zwingenden geschichtlichen Notwendigkeit müssen alle fesselnden und trennenden politischen, gewerkschaftlichen, religiösen und weltanschaulichen Einstellungen zurücktreten. Alle Bedrohten, alle Leidenden, alle Befreiungssehnsüchtigen gehören in die Einheitsfront gegen den Faschismus und seine Beauftragten in der Regierung! ... Ich eröffne den Reichstag in Erfüllung meiner Pflicht als Alterspräsidentin und in der Hoffnung, trotz meiner jetzigen Invalidität das Glück zu erleben, als Alterspräsidentin den ersten Rätekongress Sowjetdeutschlands zu eröffnen“[6]
Im September 1930 waren die Faschisten mit 18,3% zweitstärkste Fraktion im Reichstag (1928: 2,6%) geworden.
Seit Februar 1930 hatten die Ruhrbarone 7 Pfennig je geförderte Tonne Kohle an die Faschisten investiert.
Die KPD erkämpfte sich mit jedem Tag mehr Vertrauen unter den Werktätigen. 1931 setzte sie den richtigen Weg, den die Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung wies mit dem Arbeiterhilfsprogramm und dem Bauernhilfsprogramm fort. In ihnen waren die wichtigsten Punkte durch Kostenvoranschläge und Finanzierungsvorhaben exakt begründet, gedeckt wurden sie aus der Streichung der Subventionen für Großgrundbesitzer, Kürzungen der Polizei- und Militärausgaben und durch eine Sondersteuer für Millionenvermögen.
Kurz darauf gründeten die Faschisten mit den Deutschnationalen die Harzburger Front und kamen damit in den Besitz des Hugenbergschen Pressekonzerns, der praktisch das Informationsmonopol besaß. Die Reichspräsidentenwahl im Frühjahr 1932 war geprägt durch den blutigen Terror der SA- und SS-Banden gegen die KPD. 410 revolutionäre Arbeiter ermordeten die Faschisten von 1930 bis 1932. Saalschlachten, Straßenkämpfe, bewaffnete Auseinandersetzungen, der Einsatz von Mordkommandos war an der Tagesordnung. Trotzdem brachte die Kampagne der KPD Erfolg: „Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler – wer Hitler wählt, wählt den Krieg!“ Erst im 2. Wahlgang erhielt Hindenburg mit Hilfe der SPD die absolute Mehrheit. 5 Mio. Menschen wählten Thälmann.
Im Mai 1932 rief das Zentralkomitee der KPD zur Bildung der antifaschistischen Aktion auf, die ein „überparteiliches Sammelbecken für alle zum rücksichtslosen Kampf gegen den Faschismus gewillten Arbeiter“ (Thälmann) sein sollte. Am 31.5.32 schrieb die „Rote Fahne“ aus Anlass des Sturzes der Brüning-Regierung:
„Das ZK der KPD erneuert sein Angebot und seinen ehrlichen Appell an die sozialdemokratischen Arbeiter, an die Arbeiter in den freien und christlichen Gewerkschaften, die Arbeiter im Reichsbanner und allen Massenorganisationen, Schulter an Schulter mit den Kommunisten, Seite an Seite mit der RGO im Zeichen der Antifaschistischen Aktion die kämpfende rote Einheitsfront gegen den Klassenfeind herzustellen ...“
In der antifaschistischen Aktion fanden sich zahlreiche Sozialdemokraten, Christen und Parteilose mit den Kommunisten zusammen. Vielfach kämpften die Selbstschutztrupps der Antifaschistischen Aktion und des Reichsbanners gemeinsam gegen die Faschisten. In Breslau[7] schützten sie das Büro des Reichsbanners, in Düsseldorf das Parteibüro der KPD vor den Überfällen der Nazis. Trotzdem blieben diese gemeinsamen Aktionen örtlich begrenzt. Selbst als die letzte sozialdemokratische Regierung durch den „Reichskommisar von Preußen“, Papen ersetzt wurde und die KPD den Generalstreik forderte, lehnten die SPD- und ADGB-Führer[8] das Bündnis ab.
Mit dem sich langsam abzeichnenden wirtschaftlichen Aufschwung im Herbst 1932 gewann die Arbeiterklasse an Kraft: 1.100 Streiks wurden in den letzten drei Monaten durchgeführt. Die Faschisten mussten sich bei den Arbeitern anwanzen. Als die 22.000 Berliner Verkehrsarbeiter streikten, erklärten sich die Faschisten dafür, aber sabotierten den Streik.
Die Quittung folgte auf dem Fuß – Hitler verlor 2 Mio. Stimmen bei der Reichstagswahl im November 1932.
Das war ein deutliches Warnzeichen für die die Faschisten tragenden Monopole und Junker. Sie setzten alles auf eine Karte, um der revolutionären Offensive der Arbeiterklasse zuvorzukommen. Am 17. November wurde Papen gefeuert und Schleicher eingesetzt. Thyssen & Co schrieben an Hindenburg: „... Gegen das bisherige parlamentarische Parteiregime sind nicht nur die Deutschnationale Volkspartei und die ihr nahe stehenden Gruppen, sondern auch die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei grundsätzlich eingestellt und haben damit das Ziel eurer Exzellenz bejaht. Wir halten dieses Ergebnis für außerordentlich erfreulich und können uns nicht vorstellen, dass die Verwirklichung diese Zieles nunmehr an der Beibehaltung einer unwirksamen Methode scheitern sollte...“
Am 4.Januar 1933 demonstrierten 100000 im Berliner Lustgarten unter den Losungen: „Fort mit der Schleicher-Regierung und jedem faschistischen Regiment! Nieder mit dem Lohnraub, Unterstützungsabbau und Teuerungsfeldzug! Schluss mit dem braunen Mordterror!“
Aber die Faschisten wurden immer frecher. Am 22.Januar marschierte die SA unter Polizeischutz vor dem Karl-Liebknecht-Haus auf, dem Sitz des ZK der KPD. Spontan vereinigten sich tausende Berliner Arbeiter, Sozialdemokraten, Parteilose und Kommunisten zu einer Gegendemonstration. Am 25.1. demonstrierten 130000 in Berlin, zigtausende in München, Dresden und anderswo gegen den Faschismus. Aber am 28.1. entließ Hindenburg Schleicher und setzte 2 Tage später Hitler als Reichskanzler ein. Am gleichen Tag rief die KPD zum Generalstreik auf:
Heraus auf die Straße! Legt die Betriebe still! Antwortet sofort auf den Anschlag der faschistischen Bluthunde mit Streik, mit dem Massenstreik, mit dem Generalstreik!...“
Dem Parteivorstand der SPD wurde der Aufruf persönlich überbracht. SPD und ADGB sahen immer noch nicht die tödliche Gefahr für das deutsche Volk und ließen sich von der Spaltung nicht abhalten:
„Wir führen unseren Kampf auf dem Boden der Verfassung....Undiszipliniertes Vorgehen einzelner Organisationen oder Gruppen auf eigene Faust würde der gesamten Arbeiterklasse zum schwersten Schaden gereichen..“ (Aufruf der SPD vom 31.1.33) Damit brach die faschistische Diktatur in Deutschland zu einem Zeitpunkt an, als – am Ende der Krise – die Arbeiterbewegung neue Kräfte gewann und sich das Kräfteverhältnis zwischen den Klassen verlagerte. Die Herrschaft der Faschisten bewies, dass der Imperialismus den Völkern nur eine Alternative lässt: Sozialismus oder Barbarei.
Wir werden in den nächsten Ausgaben eine Fortschreibung der geschichtlichen Ereignisse vornehmen und Artikel aus älteren KAZen übernehmen, wie z.B. zum Reichstagsbrand.
Arbeitsgruppe Faschismus
1 Frankfurter Rundschau vom 13.09.1969
2 Ulrich Schneider, Geschichtsrevisionismus heute, VVN/BdA, 1994
3 Neues Deutschland 16.11.02
4 Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit ehemaliger Angehöriger der Waffen-SS
5 Der ganze Text ist der KAZ Nr. 130 entnommen
6 Ausgewählte Reden und Schriften, Bd. 3
7 heute: Wroclaw Anm. d. Red.
8 Allgemeiner deutscher Gewerkschaftsbund Anm.d.Red.