Unser Genosse Lothar aus Aachen hat gekämpft bis zu dem Punkt, an dem ihn eine tückische und bis heute nicht beherrschbare Krankheit aus seinem 67. Lebensjahr gerissen hat.
Es war ein schwerer Weg.
Aber wie schon als Betriebsrat und Schwerbehinderten-Obmann in der Aachener Waggonfabrik (Talbot/Bombardier) ist er keinem Kampf für die Interessen und Rechte seiner Kollegen aus dem Weg gegangen, hat er nie aufgegeben – auch wenn er oft mehr den opportunistischen, sozialpartnerschaftlichen Betriebsrat gegen sich hatte, als die kapitalistische Betriebsleitung.
Mit einer eigenständigen Aktion musste er einmal sogar das Arbeitsgericht mobilisieren, um erneut sein Wahlrecht gegenüber dem Wahlvorstand und dem alten Betriebsrat durch zu setzen und seinen Ausschluss zu verhindern.
Als Mitglied der Gruppe KAZ stand er – allen Widerständen zum Trotz – überzeugt auf der Seite der Kommunisten. Er sprach immer wieder davon, die KAZ habe ihm Orientierung gegeben.
Freundschaftlich, kameradschaftlich – immer war er dabei, wenn es um die Interessen der Arbeiterklasse und der Unterdrückten ging.
Einer von uns ist gegangen.
Das schmerzt.
Aber die Erinnerung an ihn bleibt.