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Nehmt teil an der Großdemonstration zum Jahrestag der Ermordung von

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

am 9. Januar 2000 in Berlin, Abmarsch 10 Uhr

Treffpunkt Frankfurter Tor, (Karl-Marx- Allee/Ecke Warschauerstrasse)

Vor 80 Jahren, im Jahre 1918 kämpften in Deutschland Arbeiter und Soldaten gegen ihre Unterdrücker und Ausbeuter. Sie kämpften für Brot, Frieden und Freiheit. Die Imperialisten im Verbund mit Junkern und Militaristen hatten das deutsche Volk in den Krieg gehetzt.

Die revolutionäre Arbeiterbewegung machte mit der Novemberrevolution 1918 Schluß mit dem sinnlosen Morden, verjagte den Kaiser und errang eine bürgerlich demokratische Republik. Unermeßlich groß war der Haß der imperialistischen und militaristischen Reaktion.

„Das Vaterland ist dem Untergang nahe. Rettet es. Es wird nicht bedroht von außen, sondern von innen! Von der Spartakusgruppe. Schlagt ihre Führer tot! Tötet Liebknecht!”

Am 15. Januar 1919 verhafteten die Freikorps in Berlin Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Die beiden Revolutionäre wurden mißhandelt und am gleichen Tag hinterrücks ermordet. Die deutsche Soldateska hatte einen politischen Klassenmord begangen. Die Reaktion triumphierte. Was sie nicht vernichten konnte, ist das Vermächtnis von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg!

Jetzt, nachdem deutsches Militär maßgeblich an dem Angriffskrieg gegen Jugoslawien beteiligt war, sind wir in der Plicht, verstärkt den Kampf aufzunehmen gegen Militarismus, Chauvinismus, Nationalismus und dessen Wurzeln: den Imperialismus. Deshalb, im Sinne von Karl und Rosa:

Krieg dem Krieg!

Der Hauptfeind steht im eigenen Land und heißt deutscher Imperialismus!

 

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