Die KAZ sprach mit dem Kollegen Fernand Fyon, einem der 13 Angeklagten von Clabecq, die sich seit einem Jahr dem skrupellosen Verurteilungswillen der Klassenjustiz widersetzen müssen.
Fernand, du warst aktiv an den jahrelangen Kämpfen um das Stahlwerk Forges de Clabecq beteiligt. Kannst du für unsere Leser noch einmal zusammenfassen, was für dich die wichtigste Erfahrung eurer Kämpfe ist?
Die wichtigste Erfahrung für uns war und ist, daß wir etwas erreicht haben, von dem viele Leute sagten, „...das schafft ihr nie, ihr werdet bestimmt verlieren usw.“: den Erhalt des Stahlwerkes, in dem heute wieder 1.000 Kollegen arbeiten. Wir wissen jetzt, daß es möglich ist, der Profitlogik des Kapitals erfolgreich ein NEIN entgegenzusetzen.
Das verdanken wir in erster Linie den Arbeitern von Clabecq, aber auch den Kollegen aus anderen Betrieben und der Bevölkerung der Region.
Unsere wichtigste Aufgabe bestand darin, unseren Kollegen bewußt zu machen, daß es in ihrem ureigensten Interesse ist, an der Gewerkschaftsarbeit und am Kampf im Betrieb selbst aktiv teilzunehmen. Von dem Augenblick an, als die Arbeiter ihre Situation erkannt hatten, gab sich niemand mehr dem Fatalismus – „...man kann ja doch nichts ändern...“ – hin.
Damit, das Bewußtsein unserer Kollegen zu entwickeln, wurde bei uns schon vor mehr als 30 Jahren begonnen. Schon Kommunisten früherer Generationen haben vor uns mit der Arbeit im Betrieb dazu den Grundstein gelegt.
1970 wurden zwei kommunistische Gewerkschaftsdelegierte zusammen mit 21 Arbeitern nach einem großen Kampf entlassen. Dort wo sie aufhören mußten, haben wir weitergemacht – immer von der Einsicht geleitet, daß es unverzichtbar ist, daß die Belegschaft an allen Entscheidungen teilnimmt, die sie und ihren Kampf um ihre Interessen betreffen.
Woran konntet ihr festmachen, woran erkennen, daß von vergangenen Kämpfen und Erfahrungen etwas bei den Arbeitern vorhanden war, auf dem man aufbauen konnte?
Es gab schon ein Bewußtsein bei den meisten Arbeitern darüber, daß wir es mit einem kapitalistischen System zu tun haben, das den Profit an die erste Stelle setzt und, daß man sich als Arbeiter damit nicht abfinden muß. Darauf, auf ein bestimmtes Klassenbewußtsein und auf konkrete Erfahrungen aus früheren Kämpfen konnten wir uns stützen, als wir 1970 zu dritt – Roberto, Silvio und ich – in diesem Betrieb angefangen haben.
Und es gab von Anfang an Kollegen, die bereit waren, daraus praktische und organisatorische Konsequenzen zu ziehen.
Wie ist es euch gelungen, das politische Bewußtsein der Belegschaft weiter zu bringen, eine politische Kultur in diesem Betrieb zu entwickeln?
Um konkret zu antworten: wir, d.h. die Gewerkschaftsdelegation bei Clabecq, haben z.B. mehrere Kampagnen für die Arbeitssicherheit im Betrieb gestartet, um die Zahl der Arbeitsunfälle drastisch nach unten zu drücken. Denn zeitweise waren durchschnittlich fünf (!) tödliche Unfälle im Jahr „normal“, sowie hunderte andere mit zum Teil schweren Verletzungen. Wir haben viel Kraft darauf verwendet, das zu ändern. Die Folge: in den letzten fünf Jahren von Forges de Clabecq gab es keinen einzigen tödlichen Unfall mehr und insgesamt waren die Unfallzahlen erheblich zurückgegangen. Und wir konnten die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern. So haben wir wichtige Sicherheitseinrichtungen an den Maschinen und Anlagen durchgesetzt wie z.B. bestimmte Abdeckungen an den Hochöfen, um die Kollegen vor Spritzern glühenden Stahls zu schützen.
Das lief eigentlich jedesmal so ab, daß die Geschäftsleitung zunächst unsere Vorschläge mit Argumenten wie „technisch nicht machbar“ oder „nicht bezahlbar“ ablehnte. Wir haben das dann in der Belegschaft diskutiert und wenn sich die Kollegen einig waren und sagten „Wir brauchen das, also müssen wir die Geschäftsleitung dazu zwingen...“, haben wir entsprechende Aktionen gestartet. Wenn unsere Forderung dann realisiert werden mußte, beeilte sich die Geschäftsleitung allerdings meist festzustellen, sie habe dem nur zugestimmt, weil es für die Produktion besser sei (!). Wir aber haben den Arbeitern klar gemacht, daß der Erfolg allein ihrer Mobilisation und ihrer Aktivität zu verdanken war und nicht der „wirtschaftlichen Vernunft“ der Geschäftsleitung.
So ist das Vertrauen in die eigene Kraft bei den Kollegen in diesem Betrieb mehr und mehr gewachsen.
Oder: Immer wieder wurde auf Belegschaftsversammlungen diskutiert, wie die Massenmedien unsere Aktionen darstellen. Nach dem Motto: „Seht ihr, was die aus unserem Kampf, aus unseren Angelegenheiten machen, wie sie die Wahrheit verdrehen! War es nicht ganz anders, das was wir selbst erlebt haben...?“
Ein weiteres Beispiel: Als der Ministerpräsident der Region Wallonien bei der Konkurseröffnung 1996 versprach, eine Lösung zur Erhaltung der Arbeitsplätze bei Clabecq zu finden, da haben die Gewerkschaftsdelegierten die Kollegen auf der nächsten Betriebsversammlung beschworen, „Dem dürfen wir nicht trauen, der wird uns mit Sicherheit betrügen!“ Und prompt hat dieser Herr Collignon kurze Zeit später verlauten lassen, daß es leider doch nicht möglich sei, den Betrieb weiterzuführen, weil dem die Europäische Kommission nicht zustimme. Da haben wir die Kollegen natürlich gefragt: „Wer lügt nun, die oder wir?“ und als die Antwort allgemein war: „Die Regierung!“, da war klar, daß wir das denen auch sagen müssen und folglich haben wir am Sitz der Regierung in Namur einen „Marsch gegen die Lügner“ organisiert. (s.a. KAZ 292, S.55) Übrigens bei jeder größeren, bzw. landesweiten Demonstration waren bis zu 80 Prozent der Belegschaft dabei.
Wie du eben aufgezeigt hast, ging euer Kampf ja durchaus über den betrieblichen Horizont hinaus. Z.B. habt ihr ganz klar gegen den Rassismus Stellung bezogen. Wie war das?
In unserem Betrieb, also bei Forges de Clabecq, gab es 19 verschiedene Nationalitäten. Das ist ähnlich auch in anderen Betrieben so. Und für alle Arbeiter besteht das gleiche Problem: Genug Geld zu verdienen, um menschenwürdig leben zu können. Im betrieblichen Alltag gab es bei uns eigentlich nie größere Schwierigkeiten zwischen den Kollegen aus den verschiedenen Ländern. Aber warum? Wir haben immer wieder erklärt, wozu das Kapital den Rassismus braucht, nämlich um die Arbeiter zu spalten. Uns dagegen geht es um die Einheit, um den Zusammenhalt einer Belegschaft und der Arbeiterklasse.
Eine große Mehrheit der Belegschaft von Clabecq hat damals eine Petition gegen den Rassismus unterschrieben. Das war dann gewissermaßen das Zeichen dafür, daß wir einen wichtigen Sieg errungen hatten. Wir sagen nicht, wir waren damit ein Betrieb ohne Rassismus, wohl aber einer gegen den Rassismus. Nur, dieser Kampf ist nicht für immer gewonnen. Man muß ständig wachsam sein und dran bleiben.
Was ist aus den Clabecq-Kollegen geworden, die Duferco (der neue Kapitaleigner des Stahlwerkes) nicht wieder eingestellt hat?
Zum Zeitpunkt der Konkursanmeldung hatten wir 2300 Beschäftigte bei Forges de Clabecq. Als man sich sieben Monate später gezwungen sah, das Werk wieder in Betrieb zu nehmen, wurden von Duferco zunächst 900 Arbeiter eingestellt, 350 davon aus der alten Belegschaft. Darunter war „selbstverständlich“ kein Delegierter, kein Vertrauensmann, kein Aktivist aus den vergangenen Jahren. So sollte der Kampfgeist der Clabecqer kaputt gemacht werden.
Vom Rest der alten Belegschaft sind viele noch immer arbeitslos. Einige haben zeitweise einen Job gefunden, aber für die meisten bleibt die Situation sehr schwierig - gerade, wenn es heißt, „Der hat früher bei den Forges gearbeitet.“
Welche Unterstützung haben diese Kollegen?
In der heißen Phase der Kämpfe um Clabecq hatten wir ein Betriebskomitee, an dessen Sitzungen regelmäßig 150 bis 200 Kollegen teilnahmen. Also nicht nur die Gewerkschaftsdelegierten, sondern jeder Kollege, der wollte. Jede Betriebsversammlung bei Forges de Clabecq wurde von diesem Komitee vorbereitet und einberufen.
Auch heute noch arbeitet dieses Betriebskomitee mit rund 60 Kollegen (natürlich nicht offen wie früher) und beruft Versammlungen ein, auf denen dann z.B. die Probleme entlassener Kollegen beraten werden. Die stehen also nach wie vor nicht alleine da.
Welche Punkte der Anklage im Clabecq-Prozeß betreffen euch alle und wessen bist du speziell angeklagt?
Es ist wichtig darauf hinzuweisen, daß das Gesetz, auf Grund dessen die Staatsanwaltschaft uns vor Gericht gebracht hat, aus dem letzten Jahrhundert, aus dem Jahr 1887 stammt! Und zwar geht es konkret um den Artikel 66.4, der ins Strafgesetzbuch aufgenommen wurde, nachdem die damalige Ordnungsmacht während eines Arbeiteraufstandes in Henegouwen 24 Arbeiter erschossen hatte. Es dient bis heute dazu, Führer von Arbeitskämpfen zu verurteilen.
Der Prozeß gegen uns wurde mit 43 Anklagepunkten eröffnet; heute sind es bereits 46, darunter solche wie Aufruhr, Körperverletzung von Polizeibeamten, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Brandstiftung, Diebstahl, Zerstörung öffentlichen Eigentums, Geiselnahme usw.
Roberto D’Orazio wird als „Anführer“ aller (!) angeblichen Taten beschuldigt, Silvio Marra hat 30 Anklagen am Hals und mir wollen sie „Geiselnahme“ anhängen. Die anderen zehn unserer Mitkämpfer sind jeweils wegen einer oder zwei der 46 „Verbrechen“ angeklagt.
Zu dem lächerlichen und trotzdem gefährlichen Anklagepunkt „Geiselnahme“ muß ich kurz den Hintergrund schildern.
Im Februar 1997 hatte sich Konkursverwalter Zenner mit einigen Kapitalvertretern und „Honoratioren“ in einem feinen Restaurant zum Essen niedergelassen. Kollegen von uns, die davon erfahren hatten – und die eine Riesenwut auf Zenner antrieb, weil der für die Rückhaltung von Geldern an sie und ihre Familien verantwortlich war – fuhren zu dem Lokal. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Verlauf sich der Herr Zenner ein paar kräftige Ohrfeigen einfing.
Als Roberto per Telefon darüber informiert wurde, fuhr er sofort mit einigen Gewerkschaftsdelegierten in unserem Bus (den hatten wir immer für Aktivitäten außerhalb des Betriebes bereit stehen) hin. Als von dort dann alle Kollegen im Begriff waren, ins Werk zurückzufahren, kam ein Zivilpolizist dazu und wollte wissen, was passiert sei. Roberto bat ihn, in den Bus zu steigen und mit zum Betrieb zu fahren; man wollte es ihm unterwegs erklären. Das geschah auch und in Tubize (nahe Clabecq) stieg der Zivilbulle, der ja im Gegensatz zu uns als einziger bewaffnet war, problemlos aus und ging seines Weges. Daraus haben sie dann im Prozeß eine „Geiselnahme“ konstruiert...
Die Anklagen im Clabecq-Prozeß werden einerseits durch den belgischen Staat erhoben, andererseits direkt durch die Gendarmerie. Die verlangt z.B. sowohl Schadensersatz für die auf der Autobahn zerstörten LKWs (s. KAZ 292, S.56) als auch Schmerzensgeld für drei dort verletzte Polizisten von je 25.000 DM.
Wie beurteilst du den derzeitigen Stand des Prozesses in Nivelles?
Zunächst muß man die Art und Weise der Prozeßführung sehen. Die ist, gelinde gesagt, schon außergewöhnlich, denn es ist das erste Mal, daß für die Dauer eines ganzen Prozesses die Türen des Gerichts für die Öffentlichkeit komplett verriegelt bleiben. Warum? Um die Information von dem, was sich die Klassenjustiz drinnen leistet, möglichst wenig nach draußen dringen zu lassen und die Solidaritätsbewegung vor dem Gericht und anderswo zu demotivieren und kaputt zu machen. Dazu gehört auch das massive Polizeiaufgebot vorm und im Gerichtsgebäude und nicht zu vergessen, wie unverschämt der Richter mit den Anwälten der Verteidigung umspringt, von denen er sogar einmal einen an Ort und Stelle verhaften lassen wollte. Den Zeugen der Verteidigung geht es nicht besser. Man droht ihnen immer wieder mit Meineidverfahren und schließt sie, bevor sie aussagen können, unter Polizeibewachung in einem Raum ein, während sich die Zeugen der Anklage frei im Gerichtsgebäude bewegen können. Und wenn es sich um Polizeibeamte handelt, die sich während ihrer Befragung an nichts erinnern können (!), dann hilft ihnen der Richter schon mal laut hörbar auf die Sprünge oder diktiert selbst dem Gerichtsstenografen, was er zu protokollieren hat.
Und noch etwas: jedesmal, wenn unsere Anwälte einen Antrag an das Gericht formulieren, z.B. wegen der ausgeschlossenen Öffentlichkeit oder der Befangenheit von Richtern, dann werden die umgehend abgelehnt. Ein Einspruch dagegen führt dann regelmäßig dazu, daß diese Anträge ohne Angabe von Terminen an andere Gerichte zur Entscheidung verwiesen werden und somit faktisch nicht mehr zur Debatte stehen.
Das sind nur einige Punkte, die uns klar vor Augen führen, mit welcher Konsequenz (und welchem Klassenhaß!) dieses bürgerliche Gericht die Verurteilung von kämpferischen Arbeitern anstrebt.
Welche Solidarität erfahrt ihr in eurem Land, bzw. aus dem Ausland?
Was uns am meisten bedeutet ist die Anwesenheit von Sympathisanten bei jedem Prozeßtermin in Nivelles. Es waren jetzt schon 22 Sitzungen und jedesmal haben uns mehr als 100 Kollegen und Freunde Solidarität bewiesen. Selbst als das Gericht aus taktischen Gründen für drei Monate den Prozeß aussetzte, standen hinterher wieder 300 Leute vor der Tür!
Eine andere Form der Solidarität ist die finanzielle Unterstützung. Weil die Gewerkschaft fast keinen der Angeklagten finanziell unterstützt, haben wir eine Stiftung mit dem Namen „Verteidigung der Arbeiter“ gegründet, auf deren Konto jeder, der will, bestimmte Beträge einmalig oder dauerhaft überweisen kann.
Ein anderes Beispiel ist, daß Künstler eine CD mit Liedern über den Kampf bei Forges de Clabecq gemacht haben, deren Erlöse auch an die Stiftung gehen.
Und nicht zu vergessen solche Einladungen von Gewerkschaftern oder Kollegenkreisen zu Veranstaltungen – wie an diesem Wochenende in Nürnberg[*], wo man über das scheinbar „Unmögliche“ berichten kann und internationale Solidarität erfährt.
Meinst du, daß der öffentliche Druck, der Protest aus den Betrieben und Gewerkschaften groß genug ist, um das Gericht davon abzuhalten, euch zur Abschreckung für die ganze Arbeiterklasse zu verurteilen?
Allein der öffentliche Druck ist es, der eine Verurteilung verhindern kann. Er muß auf jeden Fall noch stärker werden. Unter anderem deswegen, weil es eine Menge Arbeiter gibt, die glauben, daß man es gar nicht wagen könnte, uns zu verurteilen. Diese Kollegen und viele andere müssen wir gewinnen, am 25. November zum Gerichtsort nach Nivelles zu kommen. Das ist der 1. Jahrestag dieses arbeiterfeindlichen Prozesses und es könnte entscheidend für seinen Ausgang werden, wenn an diesem Tag Kollegen, Sympathisanten und Freunde massenhaft und unüberhörbar fordern: Schluß mit dem Prozeß gegen die 13 von Clabecq, Freispruch für D’Orazio und seine Mitkämpfer!
Das wird nicht leicht werden, weil uns die Massenmedien boykottieren – und es darf nicht unsere letzte Aktion sein, aber es ist zunächst die Wichtigste.
Was wünschst du dir, sollten deutsche Kollegen und Gewerkschafter tun, um euch zu unterstützen?
Es wäre gut, wenn Arbeiter aus Deutschland am 25.11.99 zum Prozeß kommen könnten.
Es hilft uns auch, wenn bei euch unser Kampf bekannt gemacht wird, wenn ihr darüber informiert, daß man als Arbeiter, als Belegschaft eines abgeschriebenen Betriebes NEIN sagen kann, wenn ihr Spenden sammelt oder wenn ihr Druck auf eure Gewerkschaftsfunktionäre ausübt, damit die z.B. bei internationalen Treffen unsere FGTB-Führung mit der Forderung nach Unterstützung für die Angeklagten von Clabecq konfrontieren.
Es lebe die internationale Solidarität!
Interview: lobo
* Am 30.10.99 fand in Nürnberg auf Initiative der dortigen DKP und der Gruppe Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ) eine Informationsveranstaltung mit einem der Angeklagten von Clabecq, Fernand Fyon, statt. Unter dem Thema „Die Bande von Clabecq unterstützen“ berichtete der Kollege von seinen Erfahrungen im jahrelangen Kampf um das belgische Stahlwerk und beantwortete zahlreiche Fragen aus dem interessierten Publikum. Nach einer Sammlung konnte dem Kollegen eine Solidaritätsspende von 1.000.- DM übergeben werden.