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„Antifaschismus ist kein Slogan – es ist eine Pflicht“

Solidarische Grüße aus Großbritannien an die Teilnehmenden der Gedenkveranstaltungen in Ziegenhals und Berlin anlässlich des 81. Jahrestages der Ermordung Ernst Thälmanns

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

mit tiefem Respekt und unerschütterlicher Solidarität sende ich Grüße an alle, die heute in Ziegenhals/Berlin versammelt sind, um das Erbe von Ernst Thälmann und das historische illegale Treffen der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) im Jahr 1933 zu gedenken. In Berlin, nur Wochen nach dem Reichstagsbrand und dem brutalen Vorgehen gegen demokratische Rechte, trafen sich KPD-Führer unter der Bedrohung des faschistischen Terrors, um einen Kurs des Widerstands zu skizzieren. Es war ein Akt von immensem Mut und Klarheit, getrieben von der dringenden Notwendigkeit, sich der aufkommenden Welle des Nazismus zu stellen.

Ihr Kampf – und ihr Opfer – steht als kraftvolle Erinnerung an die Notwendigkeit, in den dunkelsten Zeiten zu organisieren und Widerstand zu leisten. Ernst Thälmann, standhafter Antifaschist und Führer der KPD, zahlte den höchsten Preis für sein Engagement. Sein Mord durch die Nazis in Buchenwald im Jahr 1944 war nicht nur ein Versuch, einen Mann zum Schweigen zu bringen, sondern auch die Hoffnung und den Widerstand, den er inspirierte, auszulöschen.

Wir erinnern uns an Thälmann nicht nur als Märtyrer, sondern als Symbol der internationalen Arbeiterklassen-Solidarität und des kompromisslosen Antifaschismus.

Ernst Thälmann trat bis zum Ende entschlossen gegen den Faschismus ein. Seine lange Inhaftierung und seine endgültige Ermordung durch die Nazis im KZ Buchenwald 1944 war ein politisches Attentat – durchgeführt, um die organisierte Linke zu brechen. Aber sein Andenken starb nicht. Es lebt in jedem Akt des Widerstands gegen Unterdrückung weiter und in jedem Arbeiter, der sich weigert, durch Hass und Angst gespalten zu werden.

Heute sehen wir gefährliche Echos der 1930er Jahre: den Aufstieg rechtsextremer Parteien, eskalierenden Rassismus und Antisemitismus, schleichender Autoritarismus und Angriffe auf die Rechte von Arbeitern, Migranten und marginalisierten Gemeinschaften.

Die Warnsignale sind klar, und die Lehren der Geschichte erfordern unsere Wachsamkeit. Wir müssen heute sagen, was Ernst Thälmann und die KPD 1933 sagten: Der Kampf gegen den Faschismus ist der Kampf der Arbeiterklasse. Wir müssen über Grenzen, über Gewerkschaften und über Kämpfe hinweg vereinen – um unsere Rechte zu verteidigen, unsere Gemeinschaften und unsere Klasse. Während ihr das Andenken an Thälmann ehrt, sollten wir alle unser Engagement für den Aufbau einer breiten, vereinten Front gegen Faschismus und Reaktion bekräftigen. Das Erbe von Thälmann und den Helden der KPD ruft uns nicht nur zum Erinnern auf – sondern auch zum Handeln.

Eure Arbeit zur Bewahrung des Andenkens an Thälmann und zur Ehrung des illegalen Ziegenhals-Treffens ist von entscheidender Bedeutung. Nicht nur als Geschichte, sondern als Waffe für die Gegenwart.

Nie wieder ist jetzt. Antifaschismus ist kein Slogan – es ist eine Pflicht.

In Solidarität, Gareth Jameson.

– RMT (Railway, Maritime and Transport)

– Branch secretary of the Southampton shipping branch

– Member of the RMT national executive committee

– CPB member Southwest London branch

– Branchensekretaer der Southamtpon Schifffahrtsbranche der RMT

– Mitglied des Nationalen Vorstands der RMT

– Mitglied der CPB (Kommunistische Partei Brittaniens) in der Suedwest London Branche

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