Vom 29. bis 30. August 2025 fand in der Karl-Liebknecht-Schule Leverkusen die Veranstaltung der Marx-Engels-Stiftung mit dem Titel „Der VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale 1935“ statt. Wir publizieren hier das Referat unseres Autors Conny Renkl. Die weiteren Vorträge von Jürgen Lloyd (MES), Max Rodermund (KO) H.-C. Stoodt (KP) können auf der website der MES eingesehen werden Wichtige Begriffe und Fragen bezüglich einer Bündnispolitik gegen den Faschismus werden hier angesprochen und geklärt.
In dem Artikel „Bomben auf Teheran – es geht ums Öl“, setzt sich unsere Analyse zum Kampf der Monopole um Rohstoffe und Einflussshären fort, die wir in den Artikeln In früheren Ausgaben der KAz zum Thema Öl und Gas sowie zum Thema Fracking veröffentlicht haben; Im April 2022 „Öl und Gas und der Ukrainekonflikt“ und Anfang 2024 den Artikel „Was hat der Gaza-Krieg mit ÖL und Gas zu tun?“ in KAZ 386, S. 31.
Danach verweisen wir auf die Neuerscheinung des im Oktober 2025 im Palmyraverlag erschienen Buch „Clemens Messerschmid; Die deutschen Wurzeln des Zionismus; Zur Entwicklung des Siedlerkolonialismus in Palästina mit einem aktuellen Beitrag von Helga Baumgarten“
Wir dokumentieren den Bericht vom 18. Forum von WAPE (World Assiciation for Political Economy) das im August 2025 in Istanbul stattgefunden hat und dem Abdruck der Erklärung der Teilnehmer.
Zwei Reden gehalten zum 81. Jahrestag anlässlich der Ermordung Ernst Thälmanns schließen sich an: Rede von Patrik Köbele (Vorsitzender der DKP) gehalten am 23. August 2025 in Berlin. Rede von Joachim Bonatz, Vizepräsident des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden und Vorsitzender von ISOR e.V. gehalten am 24.8. 2025 in Ziegenhals.
KAZ-Fraktion „Ausrichtung Kommunismus“
„Es darf und soll so nicht weitergehen. Wir haben alle, alle gesehen, wohin ein solcher Wahnsinn führt“. Diese Zeilen schrieb Kurt Tucholsky 1919 in seinem Gedicht „Krieg dem Kriege“. Heute wird der Wahnsinn ein drittes Mal vorbereitet und wer dem widerspricht soll möglichst mundtot gemacht werden. So diente u.a. das Motto „Krieg dem Kriege“ eines Camps des Bündnisses „Rheinmetall entwaffnen“ der Polizei als Begründung für ein (später gekipptes) Verbot. Sie behauptete, die Antimilitaristen würden die Aufrüstung „mit kriegerischen Mitteln“ bekämpfen wollen. Um diesen kommenden Krieg führen zu können wollen und müssen die Herrschenden die Arbeiter in den Soldatenrock zwingen. Doch welche Haltungen und Ansichten kommen mit diesem Zwang ins Heer? Und so gibt es bereits einen Gesetzentwurf aus dem Hause Pistorius, der dem MAD im In- und Ausland weitgehende Befugnisse einräumen soll, u.a. dazu, die Sicherheitsüberprüfung der zukünftig sehr viel größeren Anzahl an Rekruten und Soldaten schneller über die Bühne zu bringen. Diesen Widerspruch, den eine Wehrpflicht in sich trägt (wieder) bewusst und nutzbar zu machen ist das Ziel des abgedruckten Referats „Keine Wehrpflicht ist auch keine Lösung“, das im Rahmen einer entsprechenden Podiumsdiskussion der Konferenz „Der Hauptfeind steht im eignen Land“ im Mai 2025 gehalten worden ist.
Verbote, Überwachungen, Sicherheitsüberprüfungen … sind eine Seite, den antimilitaristischen Kampf zu behindern. Eine andere ist die tagtägliche Propaganda, das Schüren der Angst vor dem angeblichen Feind Russland, vor dem „wir“ uns verteidigen müssen. Wie nützlich ist es da für die herrschende Klasse, wenn eine solche Propaganda sogar aus den Reihen der Gewerkschaften kommt. Der Artikel „So macht die DGB-Führung den Anti-Kriegstag zum Pro-Kriegstag“ nimmt sich die Erklärung des DGB zum Antikriegstag 2025 vor. In dieser erklärt die Gewerkschaftsführung, eine Stärkung der deutschen und europäischen Verteidigung sei notwendig, damit Deutschland und die EU nicht zum „Spielball rivalisierender Großmächte“ werden. Es ist die alte Mär vom deutschen Imperialismus als verfolgter Unschuld, vorgetragen von Gewerkschaftsvertretern.
Doch mit der kampflosen Hinnahme nicht nur der Kriegsvorbereitungen, sondern auch der unmittelbaren Angriffe der Kapitalisten auf die Arbeiterklasse – siehe dazu auch den Artikel „Beispiel Ford: Solidarischer Verzicht fürs Kapital“ – verliert die Gewerkschaftsführung auch an Einfluss unter den Arbeitern und damit an Nützlichkeit für das Kapital. In diese Lücke, die mit antigewerkschaftlichen „Latrinenparolen“ bürgerlicher Medien noch vergrößert werden soll, wollen die Faschisten mit ihrem Verein „Zentrum“ vorstoßen, deren erklärtes Ziel es ist, die Vormachtstellung der etablierten DGB-Gewerkschaften zu brechen. Welche Figuren hinter „Zentrum“ stehen, wie es um die Zusammenarbeit mit der AfD bestellt ist, darüber berichtet der Artikel „,Zentrum‘ macht mobil gegen die Gewerkschaften“.
KAZ-Fraktion „Für Dialektik in Organisationsfragen“