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KAZ-Fraktion: „Ausrichtung Kommunismus”

Wer sind eigentlich „Gläubiger“

Ganz naiv schreibt die „Wirtschaftswoche“: „Auch starke Schultern sind nicht unbegrenzt belastbar. Gläubiger fordern daher schon jetzt höhere Zinsen vom deutschen Staat. Und jeder Prozentpunkt, mit dem der Durchschnittszins für die öffentlichen Schulden steigt, kostet den Etat jährlich 20 Milliarden Euro zusätzlich.“ (Wiwo 17.5.2010) Gläubiger? Das sind Versicherungen und Banken vor allem. Und das zeigte sich dann auch nach der beschlossenen „Rettungspaket“:

Investoren machten ... prompt die Gewinner fest: Bankaktien schossen als Erste in die Höhe. Ihre Forderungen sind bis auf Weiteres sicherer geworden, milliardenschwere Abschreibungen dürften vorerst ausbleiben. Der Aktienkurs der Deutschen Bank machte allein am Montag 13 Prozent an Boden gut und hielt in den Folgetagen sein Niveau. … In Paris legten Société-Générale-Aktien gleich um ein Viertel zu …: Französische Banken sind unter allen Euro-Land-Banken am stärksten in Griechenland engagiert und haben auch enorme Forderungen gegenüber Italien, das als das schwächste der großen Euro-Länder gilt.“ (a.a.O.)

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