KAZ
Lade Inhalt

An Mumia Abu-Jamal soll nun endgültig ein Exempel statuiert werden und zwar im Namen der imperialistischen Gerechtigkeit. Die drohende Hinrichtung fordert unsere internationale Solidarität. Überlassen wir die Straße und die Unterschriftenlisten nicht weiterhin den christ-sozialen Rassisten! Deshalb rufen wir unsere Leser für die internationale Solidarität dazu auf, sich an der bundesweiten Kampagne der zusammengeschlossenen Mumia Abu-Jamal-Solidaritätsgruppen mit dieser Unterschriftenliste zu beteiligen:

Das Todesurteil gegen Mumia Abu-Jamal muß aufgehoben werden!

Seit 1982 sitzt Mumia Abu-Jamal in einer Todeszelle in den USA.

Seit 1995 strebt er ein gerichtliches Wiederaufnahmeverfahren an.

Am 29.10.98 hat der Oberste Gerichtshof von Pennsylvania seinen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens abgelehnt. Nun droht die angekündigte Unterzeichnung des Hinrichtungsbefehls durch den Gouverneur von Pennsylvania, Thomas Ridge, und die Festsetzung eines neuen Hinrichtungstermins.

An den

Präsidenten der USA

Herrn Bill Clinton

Weißes Haus

Washington, DC Tel. 001-202-456-1111

Fax 001-202-456-2461

Mumia Abu-Jamal wurde 1982 in einem umstrittenen Schnellverfahren für die Tötung eines Polizisten schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt, weil er als ehemaliger Black Panther polizeibekannt und als politisch engagierter schwarzer Journalist der Polizei und Law & Order Politikern ein Dorn im Auge war. 1995 hatte Gouverneur Ridge schon einmal einen Hinrichtungstermin festgesetzt. Eine internationale Unterstützungskampagne erreichte damals eine Aussetzung der Exekution.

Seit Jahren haben seine Anwälte für einen Wiederaufnahmeantrag Fakten zusammengetragen, die zweifelsfrei beweisen, daß die Manipulationen im Verfahren gegen Jamal von einer rassistischen Auswahl der Geschworenen über Unterschlagung von Entlastungsmaterial bis hin zur Einschüchterung und Aussageerpressung von ZeugInnen reichen. Dies läßt nur den einen Schluß zu:

Die Entscheidung über die Wiederaufnahme der Verfahrens von Mumia Abu-Jamal und über sein Leben ist eine politische Entscheidung.

Der als „Stimme der Unterdrückten“ inzwischen weltweit bekannte Jounalist kämpft gegen den allgegenwärtigen Rassismus in den USA. Seine Stimme überwindet immer wieder die Mauern der Todeszelle und stößt dabei auf heftigen Widerstand derjenigen, die ihn mit allen Mitteln endgültig zum Schweigen bringen wollen.

Name Adresse Beruf/Funktion Unterschrift

Bitte kopieren und weitergeben! Kopien der Protestschreiben oder Mitteilungen dazu an: Kampagne Mumia Abu-Jamal, c/o Postfach 150323, D-28093 Bremen, Tel.:0421/354029, Fax: 0421/353918

Dieser Justizmord muß verhindert werden!

Wir, die UnterzeichnerInnen dieses Aufrufs, fordern Sie deshalb auf:

Veranlassen Sie die sofortige Aufhebung des rassistischen Todesurteils gegen Mumia Abu-Jamal, veranlassen Sie seine unverzügliche Freilassung und die Wiederaufnahme des Verfahrens vor einem Gericht außerhalb Pennsylvanias!

Abschaffung der Todesstrafe!

Spenden unterstützen die Herausgabe der Kommunistischen Arbeiterzeitung
Email Facebook Telegram Twitter Whatsapp Line LinkedIn Odnoklassniki Pinterest Reddit Skype SMS VKontakte Weibo