Solidarität
Wir dokumentieren hier ein Beispiel praktischer Solidarität. Die Kampagne für Christian Klar wurde am 10.03.07 in der „Jungen Welt“ veröffentlicht und Ende März beendet. Trotzdem können noch Unterschriften an Bundespräsidenten Köhler geschickt werden.
Die Bundestagsabgeordnete und Innenpolitik-Expertin Ulla Jelpke konstatierte in der Berliner Tageszeitung „junge Welt“ vom 2. März 2007 bezugnehmend auf die Debatte über die Grußbotschaft von Christian Klar an die Rosa-Luxemburg-Konferenz:
„Die hysterischen Reaktionen hauptsächlich aus den Regierungsparteien zeigen, dass es diesen Politikern nicht um Recht oder Gnade, sondern um die völlige Unterwerfung des politischen Gefangenen geht. Sie wollen Klar allein aufgrund seiner Gesinnung weiterhin inhaftiert sehen.“
Sie bekenne sich schuldig, so Jelpke weiter:
„Auch ich teile Klars Hoffnung, ‚die Niederlage der Pläne des Kapitals zu vollenden und die Tür für eine andere Zukunft aufzumachen’. Denn terroristisch ist nicht die Kritik am Kapitalismus, sondern die kapitalistische Globalisierung selbst, die weltweit zu Hunger, Elend, Krieg und Umweltkatastrophen führt.“
An der Person Christian Klar soll antikapitalistische Gesinnung beispielhaft kriminalisiert und illegalisiert werden. In dieser Situation darf dieser, der völlig der Justizmaschinerie ausgeliefert ist, nicht allein gelassen werden.
Mailadresse des Bundespräsidenten Köhler:
Bundespräsidialamt: poststelle@bpra.bund.de
Solidaritätsadresse der Kampagne:solidaritaet@ginko.de